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Grenzdurchgangslager Radiumbad Brambach 1946:

Abschied und Neubeginn


Bahnhof Radiumbad Brambach 1946

Nichts erinnert heute mehr an das ehemalige Grenzdurchgangslager im staatlich anerkannten Kurort Bad Brambach im Vogtlandkreis. In der südlichsten Gemeinde Sachsens wurden zwischen dem 10. Juni und dem 15. Oktober 1946 insgesamt 305.547 Vertriebene in 251 Transporten aus der Tschechoslowakischen Republik aufgenommen bzw. erstversorgt. Die Zahl entspricht etwa zehn Prozent der vor dem Zweiten Weltkrieg in Böhmen und Mähren lebenden Deutschen.

Nachdem der Zug eingerollt war, wurden die Ankommenden über die Lautsprecher begrüßt und zum Aussteigen aufgefordert. Es folgte die Entlausung, eine ärztliche Untersuchung, die Registrierung und Verpflegung. Nur die Kranken und nicht mehr Transportfähigen blieben bis zur Genesung mit ihren Familien im Lager. Erst dann erfolgte die Weiterleitung zu den Auffang- und Verteillagern in Thüringen und Sachsen-Anhalt der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit diesem wenig bekannten Kapitel, lässt Zeitzeugen zu Wort kommen, beschreibt aber auch die Vorgeschichte von Flucht und Vertreibung am Ende des zweiten Weltkrieges.

 

ISBN: 978-373924-387-0

Broschur, 104 Seiten, diverse Abbildungen

Preis: 8,50 Euro

 







 

Kulturregion Riesengebirge

- Die Wiesenbaude -

Ein kultur-historischer Streifzug durch das Riesengebirge mit den ehemaligen Bewohnern der Wiesenbaude


Nicht umsonst gehört das Riesengebirge beidseits der schlesisch-böhmischen Grenze mit seiner weitgehend ursprünglichen Natur zu den ältesten und beliebtesten Touristengebieten Mitteleuropas. Maßgeblichen Anteil am Erfolg dieses nur 36 Kilometer langen Gebirges, mit der Schneekoppe (1.602m) als höchster Erhebung, haben zweifellos die als Bauden bezeichneten Berggasthäuser.

Die Anfänge des Baudenwesens reichen bis in das 17. Jahrhundert zurück. Holzfäller, Viehhirten und Bergleute gehörten zu den ersten Siedlern des Riesengebirge und errichteten schlichte Schutzhütten.

Mit dem zunehmenden Tourismus baute man viele der Hütten zu Herbergen aus. Im 19. Jahrhundert gab es im gesamten Riesengebirge ungefähr 1200 Bauden.

Mit den Bewohnern der ältesten Baude des Riesengebirges, der auf der Hochfläche der „Weißen Wiese“ gelegenen Wiesenbaude, begibt sich der Leser auf eine Zeitreise durch die wechselvolle Geschichte dieser Region.

In weiteren 31 Kurzvorstellungen ausgewählter Bauden entsteht noch einmal die für viele Menschen vertraute Szenerie des Riesengebirges, die mit zahlreichen Bildern, Fotos und Dokumenten lebendig wird.

 

ISBN: 978-373229-465-7

Broschur, 208 Seiten, diverse Abbildungen

Preis: 14,95 Euro

 

Die Wiesenbaude vor dem Ersten Weltkrieg 1914






Geheimsache Bernsteinzimmer
Im Auge des Ministeriums für Staatssicherheit


Geheimsache Bernsteinzimmer
Was wussten Gustav Wüst und Albert Popp über die Verlagerung des Bernsteinzimmers? Hat Manfred Keiluweit tatsächlich beim Verstecken des legendären Kunstwerks mitgewirkt? War der SS-Mann Wolfgang Köhler überhaupt beteiligt und was war dem ehemaligen Referenten des geplanten Führermuseums, Dr. Gottfried Reimer, bekannt?

Auf der Suche nach verschollenen Kunstgütern des Zweiten Weltkriegs durch das Ministerium für Staatssicherheit der DDR standen diese Männer im Fokus der Aufmerksamkeit des MfS - über die akribische Arbeit und die erzielten Ergebnisse wird in diesem Werk berichtet.

Gustav Wyst sollte an der Verlagerung des Bernsteinzimmers mitgewirkt haben, starb aber bereits 1947 in Greiz. Eine geheimnisvolle Kartentasche des Vaters brachte Sohn Rudolf in den Focus des MfS.

Albert Popp, dem die Verlagerung der Kunstsammlung des ostpreußischen Gauleiters Erich Koch und dem Bernsteinzimmer zugeschrieben wird, zog es vor, im Westen Deutschlands zu leben und bis zu seinem Tod 1978 zu schweigen. Seine Familie, die in Ostdeutschland blieb, wurde statt seiner vom MfS operativ bearbeitet.

Manfred Keiluweit, der Lügenbaron, nach eigenen Angaben Mitwirkender beim Verstecken des Bernsteinzimmers - ein Mensch der das MfS und am Ende der DDR viele Schatzsucher an der Nase herumführte.

Wolfgang Köhler, obwohl Angehöriger einer SS-Einheit, blieb in Ostdeutschland und lebte unbehelligt, da seine Person erst spät, als die DDR ihrem Ende entgegen ging, in den Blick des MfS geriet. War er überhaupt Beteiligter?

Dr. Gottfried Reimer, ein geachteter Kunstsachverständiger und Referent des geplanten Führermuseums in Linz bis 1945, verbrachte sein Leben bis 1992 im sächsischen Döbeln.

 

ISBN 978-3-89772-214-9

Broschur, ca. 80 Seiten, diverse Abbildungen

Preis: 9,95 Euro







Verlorenes Weltwunder

- Das Bernsteinzimmer -

Die Suche nach einem Mythos in Mitteldeutschland


1980 erklärte Erich Mielke, Minister für Staatssicherheit der DDR, die Jagd nach dem verschollenen Schatz zum offiziellen, geheim zuhaltenden Vorgang mit dem Decknamen "Puschkin".
Die Suche nach verschollenen Kunstgegenständen des Zweiten Weltkrieges war in der ehemaligen DDR Sache der Staatssicherheit. Das Ministerium war von Anfang an in die Suche involviert. Ein eigener Bereich unter dem stellvertretenden Minister für Staatssicherheit Gerhard Neiber wurde dafür eingerichtet. Mit der Suche wurde Oberstleutnant Dr. Paul Enke beauftragt. Vorrangig ging es dem Ministerium um das Auffinden des 1945 verschwundenen Bernsteinzimmers.
Das vorliegende Buch stellt eine Auswertung der Suche des Ministeriums und der Akte "Puschkin" dar.
Das Original des Bernsteinzimmers, das 1716 der Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. an Zar Peter I. verschenkte, ließ Zarin Elisabeth später im Katharinenpalais bei Petersburg errichten und mit weiteren Schnitzereien, Spiegeln und Möbeln vervollkommnen.
Von Wehrmachtssoldaten 1941 sichergestellt und in Kisten verpackt, wurde es nach Königsberg gebracht. Hier verliert sich mit dem Untergang der Ostpreußens 1945 die Spur des Bernsteinzimmers. Vielen Legenden umwittertes Schicksal der wertvollen Paneele bis heute. Weder Wissenschaftler noch Geheimdienste oder die zahllosen "Schatzsucher" konnten den Verbleib bisher aufklären.

ISBN 978-3-8423-6409-7
Paperback, 216 Seiten, Abbildungen
Preis: 19,90  Euro
Verlorenes Weltwunder - Das Bernsteinzimmer






Flucht, Vertreibung, Heimatlosigkeit

Flüchtlinge und ihr Neuanfang im Vogtland 1945 bis 1949


Flucht, Vertreibung, Heimatlosigkeit
Millionen Deutsche verbinden die Zeit zwischen 1944 und 1949 mit der Erinnerung an Mord und Misshandlung, massenhafte Vergewaltigung, Raub und Plünderung. Die Zurückgebliebenen oder die von der Front Eingeholten, wurden nach Kriegsende aus ihrer Heimat vertrieben.
Von 16,5 Millionen deutschen Menschen in den Ostgebieten des Deutschen Reiches und anderen Ländern Osteuropas erreichten 11,7 Millionen das verbliebene Gebiet Deutschlands. Der Rest: tot, vermisst,ausgelöscht.

Diese Arbeit ist all denen gewidmet, die durch Krieg und Barbarei ihre Heimat verloren. Mit ihrem schweren Neuanfang und ihren besonderen Fleiß, bereicherten diese Menschen in ungeheuerer Weise das wirtschaftliche und kulturelle Leben des Vogtlandes.
Allein der Anteil von rund 20 Prozent an Vertrieben in der Gesamtbevölkerung veränderte das Leben und die gesellschaftliche Struktur des Vogtlandes.

ISBN: 978-3-384236498-1
Paperback A5, 194 Seiten, Abbildungen
Preis: 15.90 Euro